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Der Posaunist, Komponist,
Dirigent und Leiter der Jazzabteilung an der Hochschule für Musik
Hanns Eisler, Jiggs Whigham, vereint viele Talente in sich. Geboren
in Cleveland/Ohio, erhielt er schon mit sieben Jahren klassischen
Klavierunterricht, aber erst mit dem Wechsel zur Posaune, vier Jahre
später, hatte Whigham sein Instrument gefunden.
Bereits im Alter von 17 Jahren sorgte Jiggs Whigham dann als Solist
und erster Posaunist des Glenn Miller Orchesters für Aufsehen und
ist seither aus der internationalen Jazz-Szene nicht mehr wegzudenken.
Nur zwei Jahre nach seinem spektakulären Debüt übernahm der junge
Posaunist 1963 eine leitende Funktion bei Stan Kenton als Soloposaunist.
Nach weiteren zwei Jahren als freischaffender Künstler in der New
Yorker Musikszene ging Whigham als Solist nach Köln zu Kurt Edelhagens
Jazz-Orchester beim WDR. 1966 gewann er den ersten Preis für Modern
Jazz in Wien.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Rundfunk, Fernsehanstalten
und Plattenfirmen spielte Whigham mit Größen wie Count Basie, Dizzy
Gillespie, Dexter Gordon, Bud Shank, Bert Kaempfert, Peter Herbolzheimer,
Tony Bennett, Lee Konitz, Bill Holman und Carl Fontana - um nur
ein paar zu nennen.
In Europa hat sich der amerikanische Starposaunist vor allem durch
die Zusammenarbeit mit der RIAS Big Band Berlin, der BBC Big Band,
der Swiss Radio Band und dem Metropol Orchestra einen Namen gemacht.
1979 wurde Whigham als Professor und Direktor des Fachbereiches
Jazz-Popularmusik an die Kölner Musikhochschule berufen. 1995 folgte
der Ruf als Professor und Direktor an die Berliner Hochschule für
Musik "Hanns Eisler". Zwischen 2000 und 2001 arbeitete der vielbeschäftigte
Künstler außerdem als Gast-Professor an der Indiana Universität.
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